18. Juli 2020

Ab in die Recycling-Tonne

Dass Fragen der Nachhaltigkeit längst auch den Sport erreicht haben, beweist diese Initiative. Tennisvereine sind aufgerufen, gebrauchte Bälle künftig nicht mit dem Restmüll zu entsorgen, sondern sie in einen Recycling-Kreislauf zu geben. Dafür steht eine  Initiative des Unternehmens Tennis-Point, das gebrauchte Bälle sammelt und verspricht, das Material so zu verabeiten, dass es den Weg zurück in den Tenniskreislauf findet. Das recycelte Gummi soll nach Angaben von Tennis-Point beim Bau neuer Tennisplätze Verwendung finden. Die Tennisspieler der DJK unterstützen die Initiative.

Den Aufschlag dazu hat die Damen-30-Mannschaft gemacht. „Wir möchten zusammen mit dem gesamten Verein Gutes tun“, meint Katrin Siemon. Die erste Box besorgt hat Silke Ortmeier. Sie und ihre Mitspielerinnen hoffen nun, dass möglichst viele ihrer Vereinskollegen abgespielte Bälle in der Box entsorgen, die ihren Platz im Sportcentrum Emsaue gefunden hat.

Jede Box fasst bis zu 300 Bälle. Ist sie voll, wird sie versandt und der Inhalt recycelt. Nach Angaben des Unternehmens, das die Aktion ins Leben gerufen hat, werden jährlich über zwölf Millionen Tennisbälle gespielt und landen später im Hausmüll.

Das soll sich künftig ändern. Und der Tennissport auf diese Weise ein bisschen nachhaltiger werden.