16. Dezember 2018

Durchwachsene Hinrundenbilanz: DJK II hat Luft nach oben

14:8 Punkte und Platz vier sind sicher keine schlechte Ausbeute für die zweite Tischtennismannschaft der DJK, doch wenn man sich so manche Begegnung anschaut, wäre vermutlich noch mehr drin gewesen, hätte man regelmäßig die beste Aufstellung an den Start bekommen. So wurde Spitzenspieler Torsten Radke insbesondere bei den Niederlagen in Rheine und beim  Herbstmeister TTC Münster V schmerzlich vermisst.

Auch Christian Pfingstl, der sich zwischenzeitlich dem Tanzsport zugewendet hat, kam insgesamt nur fünfmal zum Einsatz. Dazu kamen Verletzungsprobleme bei Kapitän Andy Asche, so dass man sich leicht vorstellen kann, was optimalerweise möglich gewesen wäre. Dennoch beträgt der Abstand zu Platz zwei (TTC Ladbergen und Germania Hauenhorst) nur zwei Punkte, so dass man durchaus noch die Chance hat, in die Aufstiegsrelegation einzuziehen.

Torsten Radke (Bild), die Nummer eins, war mit 14 Siegen und nur zwei Niederlagen die absolut herausragende Persönlichkeit, doch auch die Nummer zwei, Peter Everding wusste mit 12:7 zu überzeugen, ebenso wie Youngster Roman Lakenbrink, der vor allem zum Ende der Hinrunde an Position drei immer stärker aufspielte (14:6). Eine höchst erfreuliche Erscheinung war auch Neuzugang Björn Ahrens, der noch nie so hoch (Bezirksklasse) gespielt hat und eigentlich für die Position fünf vorgesehen war, doch aufgrund der vorgenannten fehlenden Stammspieler (Radke, Pfingstl) fast aussschließlich an Position vier aufschlagen mußte. Mit 5:10 verkaufte er sich dort aber wirklich gut und wenn er nicht eine Serie von knappen Fünfsatzniederlagen hätte hinnehmen müssen, wäre da sicher noch mehr möglich gewesen. (Bialnz 7:11)

Kapitän Andy Asche hatte mit diversen Verletzungen und Zipperlein zu kämpfen und blieb mit 7:11 an Position fünf unter seinen Möglichkeiten. Dafür trumpfte „Edelreservist“ Andy Tietmeier aus der dritte Mannschaft mächtig auf und bilanzierte mit 7 Siegen und nur 1 Niederlage!

Durch die häufigen Ersatzgestellungen konnten sich leider nicht die besten Doppel herauskristallisieren. 20:14 ist eine durchaus verbesserungswürdige Bilanz.

Im Januar geht es weiter; der Anschluss nach vorne soll gehalten werden.