1. September 2018

Vor einer ganz schwierigen Saison stehen die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven. Der Westdeutsche Tischtennisverband ordnet seine Spielklassen neu und verringert u.a. die Zahl der Verbandsligen von sechs auf vier! D.h. in drei Schritten (bis zur Saison 2020/2021) muss ein Drittel(!) aller Verbandsligisten absteigen!
In der nun beginnenden Saison bedeutet das den direkten Abstieg für die Plätze 9 – 12 und selbst der Tabellenachte muß noch in eine vorsorgliche Abstiegsrelegation.

Damit ist das Saisonziel klar vorgegeben: Platz sieben soll erreicht werden und der Auftakt muß gleich beim Aufsteiger SC Westfalia Kinderhaus gelingen, um nicht von vornherein ins Hintertreffen zu geraten.

Die Kinderhauser verfügen zwar über eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft, die allerdings nach dem Aufstieg in die Verbandsliga überraschend zwei Stammspieler verlor und deshalb allgemein als Aussenseiter und Abstiegskandidat gilt.

Für die routinierten DJKler bedeutet das natürlich, zwei Punkte in Kinderhaus müssen her und da man in dieser Saison erstmalig mit sieben, statt mit sechs Stammspielern kalkulieren kann – Neuzugang Sinan Incegoz verstärkt das Team (die WN oder GZ berichtete an anderer Stelle darüber) – hofft man darauf, dass die Erfahrung/Routine am Ende über den jugendlichen Elan der Gastgeber siegt.

Natürlich wird das nicht leicht, denn gerade im ersten Saisonspiel werden die Kinderhauser sicher hoch motiviert sein und den Gästen alles abverlangen, zumal sie mit Alexander Michelis, dem amtierenden Kreiseinzelmeister, über einen wirklich herausragenden Spitzenspieler verfügen, der gegen beide Grevener Kontrahenten Favorit ist. An den Positionen dahinter aber erhoffen sich die Blau-Weißen die entscheidenden Vorteile.

Die DJK wird mit allen sieben Spielern nach Kinderhaus reisen und erst vor Ort entscheiden, wer im Einzel bzw. Doppel zum Einsatz kommt.

Mit diesem Kader will die DJK BW Greven gleich den ersten Saisonsieg einfahren:

1 Max Haddick
2 Milan Heidkamp
3 Stephan Bothe
4 Matthias Kaltmeier
5 Rajeevan Sithamparanathan
6 Reinhard Rothe
7 Sinan Incegoz