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Download (PDF): Satzung Stand 12. Juni 2017

A: Allgemeines

  1. Der Verein führt den Namen „DJK Blau-Weiß Greven 1962“ (red. Hinweis: nach Eintragung in das Vereinsregister ergänzt der Zusatz „e.V.“ den Vereinsnamen). Der Verein ist Rechtsnachfolger der verschmolzenen Vereine DJK Blau-Weiß Greven e.V. (gegründet am 17. Juni 1962) und Top Tennisclub Greven e.V.
  2. Der Sitz des Vereins ist in 48268 Greven. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß.
  3. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Steinfurt unter Nr. … eingetragen (red. Hinweis: die Nummer wird nach der Eintragung ergänzt).
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
    1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
    2. Zwecke des Vereins sind:
      • Förderung des Sports,
      • Förderung der Jugend- und Altenhilfe und
      • Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens

 

    1. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
      • entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports.
      • die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes
      • die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen
      • die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen
      • die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und –maßnahmen
      • Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleiter, Trainern und Helfern
      • die Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften
      • Maßnahmen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Förderung des körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens
      • die Erstellung sowie die Instandhaltung und Instandsetzung der dem Verein gehörenden Geräte, Immobilien und sonstiger im Vereinseigentum stehender Gegenstände
      • die Unterhaltung von Sportstätten

 

  1. Der Verein vertritt das Anliegen des Sports in Kirche, Gesellschaft, Organisationen und Einrichtungen. Der Verein arbeitet mit Sportverbänden und -institutionen zusammen.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  1. Der Verein ist Mitglied des DJK Sportverbandes.
  2. Der Verein kann Mitglied in den für die betriebenen Sportarten zuständigen Fachverbänden werden, hierüber, sowie über weitere Mitgliedschaften in Verbänden und Dachorganisationen entscheidet der Vorstand.
    1. Soweit die Satzung nicht etwas Abweichendes regelt, ist der Vorstand ermächtigt durch Beschluss nachfolgende Ordnungen mit Zustimmung des Präsidiums zu erlassen:
      • Beitragsordnung
      • Finanzordnung
      • Geschäftsordnung
      • Platz- und Hausordnungen

 

  1. Die Abteilungen beschließen Abteilungsordnungen, die Jugendversammlung beschließt die Jugendordnung. Abteilungsordnungen und die Jugendordnung bedürfen der vorherigen Genehmigung des Vorstandes.
  2. Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.

B: Mitgliedschaft im Verein

    1. Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Der Verein besteht aus:
      • aktiven Mitgliedern
      • passiven Mitgliedern
      • außerordentlichen Mitgliedern
      • Ehrenmitgliedern

 

  1.  Aktive Mitglieder sind natürliche Personen, welche die Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen und/oder am Spielbetrieb teilnehmen.
  2.  Für natürliche Personen als passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Abteilungen durch Geld, Sachbeiträge oder Mitarbeit im Vordergrund. Sie nutzen das sportliche Angebot des Vereins nicht.
  3. Außerordentliche Mitglieder sind juristische Personen.
  4. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Präsidiums auf Lebenszeit ernannt wurden.
  1. Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an den Verein gerichtet werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Mit der Einwilligung wird die Zustimmung zur Wahrnehmung der Mitgliederrechte und –pflichten durch das minderjährige Mitglied erteilt. Der gesetzliche Vertreter des minderjährigen Vereinsmitglieds verpflichtet sich, mit der Unterzeichnung des Aufnahmeantrags für die Beitragspflichten des Minderjährigen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres persönlich gegenüber dem Verein zu haften.
  2.  Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme wird mit der Bestätigung durch den Vorstand wirksam und beginnt mit dem Datum des Aufnahmeantrages. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist dem Antragsteller/der Antragstellerin schriftlich mitzuteilen. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden. Ein Rechtsmittel gegen die Ablehnung der Aufnahme besteht nicht.
  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss aus dem Verein oder das Erlöschen der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen (außerordentlichen Mitgliedern).
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an die Geschäftsadresse. Kündigungsfristen werden in der Finanzordnung festgelegt
  3. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.
  4. Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen, wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat. Weiterhin ist ein Ausschluss möglich, wenn das Mitglied auch nach zweimaliger, erfolgloser schriftlicher Mahnung rückständige Mitgliedsbeiträge nicht gezahlt hat. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
  5. Über den Ausschluss von Vorstandsmitgliedern entscheidet das Präsidium.
  6. Sofern ein Präsidiumsmitglied ausgeschlossen werden soll, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
  1. Jedes Mitglied ist berechtigt, an allen sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  2. Jedes Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags- und Diskussionsrechts in Mitgliederversammlungen teilzunehmen.
  3. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, welche das 16. Lebensjahr vollendet haben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine nicht übertragbare Stimme.
  4. Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.
  5. Mitgliedern, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung, den Abteilungsversammlungen und den Jugendversammlungen als Gäste teilnehmen.
  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, Beiträge zu zahlen. Über Höhe und Fälligkeit des Grundbeitrages, der Gebühren und Umlagen entscheidet das Präsidium durch Beschluss.
  2. Umlagen können bis zur Höhe des zweifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
  3. Es können zusätzlich abteilungsspezifische Beiträge erhoben werden. Über die Höhe und Fälligkeit entscheidet die jeweilige Abteilungsversammlung.
  4. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder –pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
  5. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind beitragsfrei.

C: Organe und Gremien des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung,
  • das Präsidium,
  • der Vorstand,
  • der erweiterte Vorstand
  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
  2. Der Verein hält die Mitgliederversammlung in folgenden Formen ab:
    1. ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung), die einmal jährlich stattfindet, nach Möglichkeit im ersten Quartal des Jahres.
    2. außerordentliche Mitgliederversammlung aus besonderem Anlass.
  3. Die Mitgliederversammlung ist vom Präsidium in Textform (Brief, Mail, Fax) unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 14 Tagen einzuberufen. Dies ist auch durch Bekanntmachung in der örtlichen Tagespresse möglich.
  4. Anträge auf Änderung der Satzung und zu den Angelegenheiten, bei denen zur Beschlussfassung eine 3/4 Mehrheit erforderlich ist, müssen eine Woche im Voraus schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
  5. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben.
  6. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist.
  7. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse, soweit nicht anders bestimmt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht berücksichtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Beschlüsse werden in geheimer Wahl getroffen, wenn dies von mindestens einem Mitglied beantragt wird.
  8. Die Mitgliederversammlung wird durch den Präsidenten, im Fall seiner Verhinderung durch einen Vizepräsidenten oder ein Vorstandsmitgliedgeleitet.
  9. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für die folgenden Angelegenheiten zuständig:
    1. Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein (Satzungsänderung, Auflösung des Vereins, Zusammenschluss mit einem oder mehreren Vereinen, Eintritt in die Verbände des deutschen Sportbundes, des DJK-Bundesverbandes sowie Austritt aus den vorgenannten Verbänden)
    2. Beratung und Beschlussfassung aller Fragen, die von so großer Wichtigkeit sind, dass durch sie wesentliche Grundlagen des Vereinslebens betroffen sind,
    3. Feststellung der Jahresrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr,
    4. Entgegennahme der Jahresberichte des Präsidiums und des Vorstandes,
    5. Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer,
    6. Entlastung des Präsidiums und des Vorstandes,
    7. Wahl des Präsidiums
    8. Wahl von zwei Kassenprüfern, die nicht dem Präsidium/Vorstand angehören,
  10. Wahlen erfolgen grundsätzlich durch Handzeichen. Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung, wenn dieses von mindestens einem Mitglied beantragt wird. Jedes Mitglied kann Vorschläge zur Wahl tätigen.Es sind diejenigen gewählt, die jeweils die meisten Stimmen auf sich vereinigen, bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
  11. Die in einer Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  12.  Bei den unter a) und b) genannten Aufgaben kann auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Dieses geschieht durch das Präsidium oder wenn 1/3 der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beim Präsidium beantragt.
  13. Ein Beschluss, der sich auf Angelegenheiten des Punktes a) bezieht, bedarf einer Stimmenmehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.
    1. Das Präsidium setzt sich zusammen aus:
      • dem/der Präsidenten/in
      • mindestens zwei bis zu vier Vizepräsidenten/innen

 

  1. Der/die Präsident/in und der/die Vizepräsidenten werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Präsident wird in einem eigenen Wahlgang gewählt, die Vizepräsidenten werden en bloc gewählt. Es gilt § 11 Nr.10.
  2. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Präsidiumsmitglieder anwesend sind.
  3. Die Mitglieder des Präsidiums haben in der Sitzung des Präsidiums je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Sitzungen werden durch den Präsidenten einberufen und geleitet, im Fall seiner Verhinderung durch den ältesten Vizepräsidenten.
  4. Das Präsidium tagt nach Bedarf, in der Regel quartalsweise.
  5. Das Präsidium hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Entwicklung und Beschlussfassung über strategische Zielsetzung des Vereins
    2. Entwicklung und Beschlussfassung über die inhaltlichen Aufgaben und Schwerpunkte, Beratung und Freigabe des Jahresabschlusses des vergangenen Geschäftsjahres zur Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung,
    3. Beratung und Freigabe des Haushaltsentwurfs für das laufende Geschäftsjahr,
    4. Beschlussfassung über Ordnungen,
    5. Berufung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
    6. Aufsicht über die Arbeit des Vorstandes,
    7. Berufung und Abberufung von Ausschüssen und Kommissionen,
    8. Genehmigung von Einzelgeschäften über 20.000 EUR sowie mehrjährigen Verträgen ab 2.000 EUR Jahreswert und Anstellung von Mitarbeitern mit einem Gehalt von mehr als 450 EUR je Monat.
    9. Genehmigung von Kauf-, Miet- oder Pachtverträgen über Grundstücke oder Gebäude und die Beleihung von Grundstücken und Gebäuden
    10. Begründung, Schließung, Spaltung und Zusammenschluss von Abteilungen
  6. § 11 Nr. 3,5,7,10 und 11 gelten analog.
    1. Der Vorstand ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Er besteht aus dem Vorsitzenden und zwei bis vier Stellvertretern.
    2. Die Mitglieder des Vorstandes werden vom Präsidium ggf. einzeln berufen und abberufen.
    3. Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich allein zu vertreten. Im Innenverhältnis werden die Vertretungsberechtigungen und Zuständigkeiten in der Geschäftsordnung geregelt.
    4. Dem Vorstand obliegen alle Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung oder dem Präsidium vorbehalten sind oder die Satzung etwas anderes bestimmt. Ihm obliegt insbesondere die Erfüllung von Zweck und Aufgaben in der Exekutive nach Maßgabe der Beschlüsse und Vorgaben der Mitgliederversammlung und des Präsidiums.
    5. Zu seinen Aufgaben gehören:
      • Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Präsidiums,
      • Leitung und Geschäftsführung
      • Erstellung des Haushaltsplans,
      • Erstellung der Jahresrechnung,

 

  1. Dienstvorgesetzter weiterer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist der Vorstandsvorsitzende.
  2. Die Haftung des Vorstandes und seiner Mitglieder ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, soweit dies kraft Gesetz zulässig ist.
  3. Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. § 11 Nr. 5,6,7,10 und 11 gelten analog.
  1. Der erweiterte Vorstand besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes und den Abteilungsleitern.
  2. Aufgaben sind insbesondere:
    1. Entscheidung über die Verteilung finanzieller Zuschüsse an die Abteilungen
    2. Planung abteilungsübergreifender Aktivitäten
  3. Der erweiterte Vorstand tagt nach Bedarf, jedoch mindestens halbjährlich auf Einladung des Vorstandes. Mitglieder des Präsidiums dürfen an den Sitzungen beratend teilnehmen und sind hierzu einzuladen.
  4. 13 Nr. 8 gilt analog.

D: Abteilungen

  1. Für die im Verein betriebenen Sportarten können durch Beschluss des Präsidiums Abteilungen gebildet werden, denen ein Abteilungsleiter vorsteht. Der Abteilungsversammlung obliegt:
    1. Die Wahl des Abteilungsleiters für zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Ggf. können weitere Positionen in der Abteilung durch Wahl besetzt werden.
    2. Beschluss über die Höhe der Abteilungsbeiträge
  2. Die Verwendung dieser Beiträge obliegt der Abteilung, die Kontrolle über die satzungsmäßige Verwendung obliegt dem Vorstand.
  3. Mitglieder des Vorstandes und des Präsidiums dürfen beratend an den Sitzungen teilnehmen und sind hierzu einzuladen.
  4. 13 Nr. 8 gilt analog.
  5. Die Aufgabe des Abteilungsvorstandes ist die Leitung der Abteilung. Hierzu gehören die Ausgestaltung des sportlichen Angebotes, die in diesem Zusammenhang notwendige Auswahl, Einstellung und Überwachung der Übungsleiter sowie die Aufstellung und Überwachung von Regeln zur Ausübung der sportlichen Angebote. Dies berücksichtigt insbesondere Regeln, die die Sicherheit der Mitglieder bei der Ausübung der sportlichen Angebote gewährleisten. Für die Einstellung der Übungsleiter gelten die vertraglichen Vorgaben des Vereins.
  6. Zur Umsetzung der sportlichen Angebote haben die Abteilungen einen eigenen Etat. Der Etat setzt sich zusammen aus den Abteilungsbeiträgen sowie allen sonstigen Einnahmen der Abteilung. Sämtliche von der Abteilung verwalteten Gelder sind Vereinsvermögen. Gleiches gilt für sämtliche von den Abteilungen angeschafften Liegen- und Gerätschaften.
  7. Abteilungen besitzen keine eigene Rechtspersönlichkeit und sind daher in Angelegenheiten, die über die sportlichen Angebote der Abteilung hinausgehen, an die Weisungen des Vorstandes gebunden. Zur Durchsetzung seiner Weisungen kann der Vorstand den Abteilungsvorstand oder einzelne Mitglieder des Abteilungsvorstandes aus wichtigem Grund abberufen. Bis zur Neuwahl des Abteilungsvorstandes oder einzelner Mitglieder des Abteilungsvorstandes übernehmen die verbleibenden Mitglieder des Abteilungsvorstandes oder der Vorstand die Aufgaben kommissarisch.
  8. Der Vorstand hat zudem das Recht, Maßnahmen mit sportlichem Hintergrund zu verbieten oder einstellen zu lassen, sofern sie der Vereinssatzung entgegenstehen oder nicht mit den übergeordneten Interessen des Vereins vereinbar sind.
  9. Für den Fall, dass kein Abteilungsvorstand gewählt wird, übernimmt der Vorstand die kommissarische Leitung der Abteilung.
  10. Die Abteilungen dürfen Verpflichtungen nur auf Grundlage und im Rahmen der Finanz- und Geschäftsordnung des Vereins eingehen.

E: Vereinsjugend

  1. Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins
  2. Die Jugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins selbstständig. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.
  3. Alles Nähere regelt die Jugendordnung. Diese ist nicht Bestandteil der Satzung.
  4. Der Vorsitzende der Jugend ist Mitglied im erweiterten Vorstand.
  5. Die Mitglieder des Vorstands oder Präsidiums dürfen beratend an den Sitzungen teilnehmen und sind hierzu einzuladen.
  6. 13 Nr. 8 gilt analog.

F: Sonstige Bestimmungen

  1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.
  2. Das Präsidium kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter mit Ausnahme des Präsidiums entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist das Präsidium zuständig.
  3. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist das Präsidium ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Mitarbeiter zur Geschäftsführung einzustellen. Im Weiteren ist der Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke im Rahmen des Haushaltplans Verträge mit weiteren Mitarbeitern (Übungsleiter, Betreuer, Verwaltungsmitarbeiter) abzuschließen.
  4. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche angemessenen Aufwendungen, die Ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Das Präsidium kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.
  5. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden und die Aufwendungen jeweils angemessen sind.
  6. Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins.

Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder durch den Verein, seine Organe, Amtsträger oder Mitarbeiter erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

  1. Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.
  2. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:
    1. Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;
    2. Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;
    3. Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder
      deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;
    4. Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
  3. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen, zur Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck, zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

G: Schlussbestimmung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer mit dem Tagesordnungspunkt „Auflösung“ mit einer Frist von 14 Tagen einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.

Die Satzung wird gültig mit Zustimmung der Mietgliederversammlungen der DJK Blau-weiß Greven e.V. und Top Tennisclub Greven e.V. zum Verschmelzungsvertrag beider Vereine und bedarf der Eintragung der Verschmelzung in das Vereinsregister.

Geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung am 11. Juni 2017.